Seit über 10 Jahren gibt es in Sachsen ein berufsbegleitendes Studium für Lehrer, die sich dadurch die Voraussetzungen für eine Staatsprüfung zum Lehramt Informatik (getrennt nach Gymnasien und Mittelschulen) aneignen. Gestützt durch den aktuellen Unterricht, wird es gut angenommen. Immerhin findet in Sachsen in den Mittelschulen Informatikunterricht in den Klassen 7-10 statt, und im Gymnasium ist der Pflichtunterricht in der Sekundarstufe I in Sicht.
Der Beitrag will Erfahrungen in diesem Studium reflektieren, Möglichkeiten
und Grenzen charakterisieren und Rahmenbedingungen beschreiben. Insbesondere
soll auf die didaktische Ausbildung, der teilweise langjährig im Dienst
befindlichen Lehrer eingegangen werden. Es soll auf konkrete Projekte verwiesen
werden, die im Verlaufe dieses Studiums entstanden sind.
Außerdem will der Beitrag Anregungen geben, die möglicherweise für
die Fortbildung von Lehrern generell nützlich sind.