Benutzer: gast • Besitzer: mthomas • Zuletzt geändert am: 2010/11/04 00:54:14

"Chip"- Tuning

Der PC- und Elektronikspezialist verändert beim Auto nur die auf Microchips im Steuergerät für die Zünd- und Eispritzelektronik gespeicherte Programme so, dass, wenn es richtig gemacht wurde der Motor mehr Leistung und Drehmoment abgibt.
Da es sich bei den Tuningobjekten vorrangig um elektronisch geregelte TD/ TDI- Motoren handelt, beziehen sich die hier genannten Technik- Details überwiegend auf diese Varianten.
Beim " Chip"- Tuning werden bestimmte " Größen" ( z.B. angesaugte Luftmengen) elektronisch erfasst, im Rechner als Signal verarbeitet und als " Befehl" an Bauteile zur Beeinflussung der Gemischzusammensetzung weitergegeben. Die Charakteristik dieser Signale kann nun durch ein modifiziertes Rechnerprogramm für das Steuergerät nachträglich verändert werden. Die " umprogrammierte" Beeinflussung von zugeteilter Kraftstoffmenge, Abgasrückführung, Ladedruck und Einspritzbeginn wirkt sich somit auf die Leitungs- und Drehmomentcharakteristik des Motors aus. Vereinzelt hört man auch von ( nicht zu empfehlenden) Simpel- Lösungen, bei welchen alleine Einspritzmenge oder Abregel- Drehzahl ( Drehzahl- Begrenzung) angehoben werden.
Zur Leitungssteigerung bieten sich Saugmotoren und Turbomotoren an. Saugmotoren ( Motoren ohne Turbo- Aufladung): Chip- Tuning alleine bringt nur unwesentliche Vorteile, sinnvoll nur in Verbindung mit mechanischer Optimierung ( Nockenwelle, Kolben, Ventile...).
Turbomotoren Benzin/ Diesel: In Verbindung mit elektronischer Regelung i.a. gut geeignet, großes Angebot insbesondere für Direkteinspritzer ( TDI).