Bei Barrikadenkämpfen in Frankreich sind mindestens 100 Franzosen, zumeist Studenten und Arbeiter getötet worden. Nach offiziellen Angaben starben 53 Studenten, 39 Arbeiter und 25 Soldaten, aber es wird mit noch mehr gerechnet. Der Auslöser für die Unruhen war das am 22. Februar 1848 verkündete Verbot des Reformbanketts und die im Laufe der Monate wachsende Unzufriedenheit des Volkes, besonders über die Politik von Louis Philippe, denn profitieren konnte von der Politik vor allem das Bürgertum. Armut und Reichtum wurde von einer immer größer werdenden Kluft getrennt. Was anfangs als Massendemonstration anfing, eskalierte schließlich, nach dem Schuß eines Soldaten, der die Nerven verlor. Als Erfolge kann das Volk die Flucht des Bürgerkönigs" Louis Philippe und unter anderem die Reform des Wahlrechts aufweisen, wobei nun 9 Millionen Bürger wahlberechtigt sind, wo es vorher nur 250.000 waren, ein Privileg der gehobenen Schicht. Nachdem nun der Bürgerkönig" floh, wurde eine provisorische Regierung gebildet und am 24. Februar die Republik zum 2. Male in der Geschichte Frankreichs ausgerufen.