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Didaktik der
Informatik |
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Lehrstuhlkolloquium und |
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| Veranstalter: | Prof. Dr. Andreas Schwill, Gerrit
Kalkbrenner,
Sandra Nitz, Ralf Romeike, Marco Thomas |
| Zielgruppe: | Diplomanden, Examenskandidaten, Doktoranden |
| max. Teilnehmerzahl: | ca. 10 Teilnehmer |
| Informatikfachzuordnung: | Theoretische, Angewandte bzw.
Humanwiss. Informatik |
| Leistungspunkte: | 3 unbenotete Punkte (nach Absprache) |
| Umfang: | 2 SWS |
| Beginn: | 16.10.2003 |
| Zeit: | donnerstags 15.15-16.45 Uhr |
| Ort: | 3.4.2.14 |
| Aktuelles: |
| Termin | Thema - Kurzfassung | Vortragender |
| 16.10. | Vertrauen als Bestandteil der Sicherheit im elektronischen Geschäftsverkehr
Abstract: Seit einigen Jahren besteht in der Bundesrepublik mit dem Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetz) eine Möglichkeit rechtswirksam über elektronische Kommunikationswege (Internet) Willenserklärungen abzugeben. Im rege genutzten online Geschäft aber fristet die digitale Signatur immer noch ein Mauerblümchen-Dasein. Kaum ein Internetnutzer, der sie kennt, so gut wie kein online-Shop unterstützt den Vertragsabschluss mittels digitaler Signatur. Stattdessen werden die vermeintlichen Risiken des e-Commerce vertrauensvoll getragen. Im Vortrag werden die Theorien einiger oft zitierter Wissenschaftler zum Thema Vertrauen erläutert (u.a.: Niklas Luhmann, Morton Deutsch und James S. Coleman). Anhand dieser Theorien soll dann aufgezeigt werden, wie Vertrauen zur nötigen Sicherheit des elektronischem Geschäftsverkehrs beiträgt. |
S. Frässdorf |
| 23.10. | Informatische Gegenstände für geisteswissenschaftliche Studiengänge | C. Eggerth |
| 30.10. | Methodische Konzepte zur Überwindung kognitiver Barrieren im Informatikunterricht
Abstract: Informatik wird von vielen Schülerinnen und Schülern als schwieriges Fach empfunden. Was sind die Hindernisse, die den Zugang zu fundamentalen Ideen der Informatik behindern? Sind es Fehlvorstellungen (misconceptions), die erst "entlarvt" werden müssen bevor man in der Lage ist, besser geeignete Konzepte zu lernen? Oder sind es eher fehlende metakognitive Strategien der Wissensaneignung? In dem Vortrag wird zunächst der Begriff "kognitive Barriere" unter Rückgriff auf Erkenntnisse der Kognitionspsychologie präzisiert. Zur Diskussion gestellt werden Konzepte für empirische Erhebungen im Klassenraum, mit denen Antworten auf folgende Fragen gefunden werden sollen: Zum Schluss werden Überlegungen und Beispiele zur Gestaltung von Lernarrangements vorgestellt, die die Aneignung schwieriger informatischer Ideen unterstützen. Im Mittelpunkt stehen hier Experimente und andere Angebote, die Eigenaktivität und selbstgesteuertes Lernen provozieren. |
M. Weigend |
| 6.11. | Symmetry breaking und Färbung von Graphen auf Parallelrechnern | A. Schwill |
| 13.11. | fällt aus | |
| 20.11. | fällt aus | |
| 27.11. | fällt aus | |
| 4.12. | Kryptographie | F. Domeyer |
| 11.12. | fällt aus | |
| 18.12. | Informatikunterricht in Ungarn | G. Kiss |
| 8.1. | fällt aus | |
| 15.1. | Zertifizierungsstrategien im Distance Learning | S. Nitz |
| 22.1. | Modellbildungswerkzeuge im Informatikunterricht | M. Thomas |
| 29.1. | Kreativität in der Informatik | R. Romeike |
| 5.2.,
9.00-12.00 Uhr Raum 1.03 |
Workshop "Python im Informatikunterricht" | M. Weigend |
| 5.2.,
15.15 Uhr |
Intuitive Modelle und Fehlvorstellungen in der Informatik
Abstract: Nach Auffassung von Efraim Fischbein ist unserÊmathematisches und naturwissenschaftliches Denken geprägt durch intuitive Modelle oder kurz Intuitionen. Das sind Vorstellungen über das Funktionieren der Welt, die uns unmittelbar einleuchten und die wir - so wie sie sind - als richtig akzeptieren (self-evidence). Wir verwenden solche Modelle dann, wenn wir ein Phänomen erklären oder ein Problem lösen wollen. Was aber, wenn ein intuitives Modell objektiv falsch ist - bzw. im Widerspruch zur Wissenschaft steht? Ein besonderes Merkmal von Intuitionen ist ihre "Zwanghaftigkeit" (coerciveness). Sie beeinflussen ein Leben lang unser Denken und Handeln - manchmal "still und heimlich" ohne dass es uns bewusst ist. Nachgewiesen ist, dass selbst Experten falsche Intuitionen verwenden, obwohl sie sie eigentlich mit ihrem Wissen falsifizieren könnten. In dem Vortrag werden Mechanismen angesprochen, wie Fehlvorstellungen im Bereich der Informatik entstehen können.ÊIn diesem Zusammenhang werden korrekte und nicht korrekte intuitive Modelle beschrieben, die von Schülern verwendet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei grundlegenden Konzepten, wie z.B. Namen, Variablen,ÊZuweisungen, Container, Objekte, Botschaften. |
M. Weigend |
| 13.2.
Raum 2.01 |
Multimedia Home Platform oder Ubiquitous Computing | G. Kalkbrenner |
| 25.03. | Informatische Gegenstände für geisteswissenschaftliche Studiengänge | C. Eggerth |
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