Benutzer: gast • Besitzer: mthomas • Zuletzt geändert am: 2010/12/26 21:58:46

UNI Didaktik der
Informatik
DdI

Lehrstuhlkolloquium und
Diplomanden- und Doktorandenseminar

Veranstalter: Prof. Dr. Andreas Schwill, Gerrit Kalkbrenner,
Sandra Nitz, Ralf Romeike, Marco Thomas
Zielgruppe: Diplomanden, Examenskandidaten, Doktoranden
max. Teilnehmerzahl: ca. 10 Teilnehmer
Informatikfachzuordnung: Theoretische, Angewandte bzw.
Humanwiss. Informatik
Leistungspunkte: 3 unbenotete Punkte (nach Absprache)
Umfang: 2 SWS
Beginn: 16.10.2003
Zeit: donnerstags 15.15-16.45 Uhr
Ort: 3.4.2.14
Aktuelles:
    Inhaltsübersicht
    Im Lehrstuhlkolloquium werden aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Lehrstuhl für Didaktik der Informatik durch Mitarbeiter und Studierende vorgestellt und diskutiert.
    Vortragsübersicht
    Termin Thema - Kurzfassung Vortragender
    16.10. Vertrauen als Bestandteil der Sicherheit im elektronischen Geschäftsverkehr
    Abstract: Seit einigen Jahren besteht in der Bundesrepublik mit dem Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetz) eine Möglichkeit rechtswirksam über elektronische Kommunikationswege (Internet) Willenserklärungen abzugeben. Im rege genutzten online Geschäft aber fristet die digitale Signatur immer noch ein Mauerblümchen-Dasein. Kaum ein Internetnutzer, der sie kennt, so gut wie kein online-Shop unterstützt den Vertragsabschluss mittels digitaler Signatur. Stattdessen werden die vermeintlichen Risiken des e-Commerce vertrauensvoll getragen.
    Im Vortrag werden die Theorien einiger oft zitierter Wissenschaftler zum Thema Vertrauen erläutert (u.a.: Niklas Luhmann, Morton Deutsch und James S. Coleman). Anhand dieser Theorien soll dann aufgezeigt werden, wie Vertrauen zur nötigen Sicherheit des elektronischem Geschäftsverkehrs beiträgt.
    S. Frässdorf
    23.10. Informatische Gegenstände für geisteswissenschaftliche Studiengänge C. Eggerth
    30.10. Methodische Konzepte zur Überwindung kognitiver Barrieren im Informatikunterricht
    Abstract: Informatik wird von vielen Schülerinnen und Schülern als schwieriges Fach empfunden. Was sind die Hindernisse, die den Zugang zu fundamentalen Ideen der Informatik behindern? Sind es Fehlvorstellungen (misconceptions), die erst "entlarvt" werden müssen bevor man in der Lage ist, besser geeignete Konzepte zu lernen? Oder sind es eher fehlende metakognitive Strategien der Wissensaneignung?
    In dem Vortrag wird zunächst der Begriff "kognitive Barriere" unter Rückgriff auf Erkenntnisse der Kognitionspsychologie präzisiert. Zur Diskussion gestellt werden Konzepte für empirische Erhebungen im Klassenraum, mit denen Antworten auf folgende Fragen gefunden werden sollen:
  • Welche mentalen Modelle verwenden Schüler bei informatischen Problemlösungen?
  • Mit welchen typischen kognitiven Barrieren haben Schüler bei Verstehens- und Problemlösungsprozessen zu kämpfen?
  • Welche Strategien wenden Schüler an, um diese Schwierigkeiten zu überwinden?

  • Zum Schluss werden Überlegungen und Beispiele zur Gestaltung von Lernarrangements vorgestellt, die die Aneignung schwieriger informatischer Ideen unterstützen. Im Mittelpunkt stehen hier Experimente und andere Angebote, die Eigenaktivität und selbstgesteuertes Lernen provozieren.
    M. Weigend
    6.11. Symmetry breaking und Färbung von Graphen auf Parallelrechnern A. Schwill
    13.11. fällt aus
    20.11. fällt aus
    27.11. fällt aus
    4.12. Kryptographie F. Domeyer
    11.12. fällt aus
    18.12. Informatikunterricht in Ungarn G. Kiss
    8.1. fällt aus
    15.1. Zertifizierungsstrategien im Distance Learning S. Nitz
    22.1. Modellbildungswerkzeuge im Informatikunterricht M. Thomas
    29.1. Kreativität in der Informatik R. Romeike
    5.2.,
    9.00-12.00 Uhr
    Raum 1.03
    Workshop "Python im Informatikunterricht" M. Weigend
    5.2.,
    15.15 Uhr
    Intuitive Modelle und Fehlvorstellungen in der Informatik
    Abstract: Nach Auffassung von Efraim Fischbein ist unserÊmathematisches und naturwissenschaftliches Denken geprägt durch intuitive Modelle oder kurz Intuitionen. Das sind Vorstellungen über das Funktionieren der Welt, die uns unmittelbar einleuchten und die wir - so wie sie sind - als richtig akzeptieren (self-evidence). Wir verwenden solche Modelle dann, wenn wir ein Phänomen erklären oder ein Problem lösen wollen. Was aber, wenn ein intuitives Modell objektiv falsch ist - bzw. im Widerspruch zur Wissenschaft steht? Ein besonderes Merkmal von Intuitionen ist ihre "Zwanghaftigkeit" (coerciveness). Sie beeinflussen ein Leben lang unser Denken und Handeln - manchmal "still und heimlich" ohne dass es uns bewusst ist. Nachgewiesen ist, dass selbst Experten  falsche Intuitionen verwenden, obwohl sie sie eigentlich mit ihrem Wissen falsifizieren könnten.
    In dem Vortrag werden Mechanismen angesprochen, wie Fehlvorstellungen im Bereich der Informatik entstehen können.ÊIn diesem Zusammenhang werden korrekte und nicht korrekte intuitive Modelle beschrieben, die von Schülern verwendet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei grundlegenden Konzepten, wie z.B. Namen, Variablen,ÊZuweisungen, Container, Objekte, Botschaften.
    M. Weigend
    13.2.
    Raum 2.01
    Multimedia Home Platform oder Ubiquitous Computing G. Kalkbrenner
    25.03. Informatische Gegenstände für geisteswissenschaftliche Studiengänge C. Eggerth

    Email-Einladungsverteiler